Krebs gilt für viele Menschen immer noch als unvermeidbarer Schicksalsschlag. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass sich das Krebsrisiko durch einen gesunden Lebensstil um dreißig bis vierzig Prozent senken lässt. Neben ausreichend Bewegung, Nichtrauchen, wenig Alkohol und einem umfassenden Sonnenschutz spielt hierbei auch die Ernährung eine große Rolle.

Übergewicht und Krebs stehen in Zusammenhang

Zu viele Pfunde auf der Waage erhöhen nicht nur die Gefahr für Diabetes mellitus und Herz-Kreislauf-Probleme, sondern auch die Wahrscheinlichkeit, an einem Krebsleiden zu erkranken. So besteht für stark übergewichtige Menschen ein etwa doppelt so hohes Risiko für Dickdarmkrebs wie für Normalgewichtige.

Zudem weisen mehr als 100 Studien darauf hin, dass korpulente Frauen nach den Wechseljahren vermehrt an Brustkrebs leiden. Darüber hinaus sind Schätzungen zufolge circa vierzig Prozent aller Speiseröhren-Karzinome sowie 25 Prozent aller Nierentumoren und Krebserkrankungen der Gallenblase auf Übergewicht zurückzuführen.

Skala Personenwaage
Gemischter Salat

Obst und Gemüse – möglichst viel

Frisches Obst und Gemüse enthalten zahlreiche wichtige Mineralstoffe, Vitamine, Ballaststoffe und sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe. Viele dieser Inhaltsstoffe tragen über komplizierte Stoffwechselvorgänge zur Verringerung des Krebsrisikos bei. Krebshemmende Lebensmittel sollen u. a. Tomaten, Knoblauch, Folsäure, Beeren und Curcumin, letzteres ist Hauptbestandteil der Curcusol-Kapseln von Köhler Pharma, sein.

Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Fisch – regelmäßig

Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte enthalten besonders viel Magnesium. Studien zufolge verringert eine ausreichende Magnesiumversorgung das Risiko für Darmkrebs. Fisch ist besonders reich an Omega-3-Fettsäuren und den Spurenelementen Jod und Selen, welche die Gefahr für Brust- und Dickdarmkrebs senken. Daher sollte er ein bis zweimal wöchentlich auf dem Speiseplan stehen.

Weizen
Verschiedene Milchprodukte

Milch und Milchprodukte – unbedenklich

Standen Milch und Milchprodukte in der Vergangenheit unter dem Verdacht, Krebs zu begünstigen, wurde mittlerweile festgestellt, dass der hohe Kalziumgehalt einen gewissen Schutzeffekt bewirkt, beispielsweise gegen Darmkrebs. Daher können diese Erzeugnisse bedenkenlos genossen werden.

Fleisch und Wurst – nur wenig

„Rotes“ Fleisch von Schwein, Rind oder Schaf steht in Verdacht, das Risiko für Dickdarmkrebs zu erhöhen. Frauen, die sich überwiegend von Wurst und anderen fetthaltigen Fleischprodukten ernähren, erkranken doppelt so häufig an Brustkrebs. Besonders ungesund ist es, das Fleisch bei mehr als 220 °C dunkel anzubraten und den so entstandenen Saft als Soße zu verwenden. Hierbei bildet sich der krebsfördernde Stoff HAA (Heterozyklische aromatische Amine). Das Anbraten von Fleisch auf einem Holzkohlegrill ist ebenfalls nicht ratsam, da es dabei mit PAK (Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen) kontaminiert werden kann.

Verschiedene Fleischprodukte
Grobes Meersalz auf Holzlöffel

Salz – nicht mehr als unbedingt nötig

Es empfiehlt sich, Salz nur in geringen Dosen zum Würzen einzusetzen. Eine bessere Alternative sind Kräuter und Gewürze. Experten zufolge nimmt mit einem verringerten Salzkonsum das Risiko für Magenkrebs ab.

Alkohol – nur in geringen Maßen

Das Trinken von zu viel Bier, Wein und Spirituosen schadet der Gesundheit nachhaltig. Schon der regelmäßige Genuss kleiner Mengen begünstigt Veränderungen an der Leber, der Bauchspeicheldrüse und anderen Organen. Für einige Krebsarten wurde bereits ein Zusammenhang von Alkohol und der Entstehung von Krebs eindeutig nachgewiesen. Dazu zählen insbesondere Tumoren im Mund- und Rachenraum, am Kehlkopf, in der Speiseröhre sowie der weiblichen Brust. Des Weiteren ist es wahrscheinlich, dass Alkohol Leberkrebs fördert.

Zwei Biergläser beim Zusammenstoß

Schutz vor Krebs durch individuell passende Ernährung

Eine vollwertige Ernährung mit viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukten, Fisch und wenig Fleisch kann das Krebsrisiko senken. Es gibt jedoch keine pauschale Ernährungsweise, die sich für jeden Menschen gleichermaßen eignet. Während die klassische Vollwertkost für den einen genau richtig ist, erweist sie sich für den anderen als zu belastend. Wichtig ist es daher, auf seinen Körper zu hören und sich individuell passend entsprechend der eigenen Bedürfnisse zu ernähren. Mit einer ausgewogenen Ernährung werden i. d. R. genügend Flavonoide zu sich genommen. Bei bestimmten chronischen Entzündungszuständen ist dies aber nicht immer der Fall. Zu den Leitlinien der Prävention beim kolorektalen Karzinom gehört die Behandlung mit Flavonoiden. Flavo-Natin als rationales Nahrungsergänzungsmittel garantiert die gesicherte Zufuhr von ausreichenden Flavonoiden mit wissenschaftlicher Evidenz. Flavonoide, die in Flavo-Natin von Köhler Pharma beinhaltet sind, unterstützen die eigene Körperabwehr.